DER HELMHOLTZ-PREIS

Grußwort des Vorsitzers

Der Helmholtz-Preis setzt Maßstäbe im Reich der Metrologie und ist schon deshalb das Flaggschiff des Helmholtz-Fonds e. V. Erstmals wurde er 1973 anlässlich des 60jährigen Bestehens des Fonds vergeben. Die Liste der Preisträger zeigt, dass die Jury seither ausnahmslos eine ausgezeichnete Wahl getroffen hat. Alle Preisträger haben mit ihren Arbeiten die Kunst des Messens nachhaltig vorangebracht und viele zählen heute zu den renommiertesten Forschern in der Metrologie. Stefan Hell etwa wurde 2001 mit dem Helmholtz-Preis ausgezeichnet, lange bevor seine Arbeit „Durchbruch der Auflösungsgrenze in der Fluoreszenzmikroskopie“ 2014 mit dem Nobelpreis gewürdigt wurde.

Der Helmholtz-Preis für hervorragende wissenschaftliche und technologische Forschung auf dem Gebiet „Präzisionsmessung in Physik, Chemie und Medizin“ wird seit 2016 in zwei Kategorien verliehen, „Grundlagen“ und „Anwendungen“. Die letzte Preisverleihung fand im feierlichen Rahmen des Workshops „Round and ready – dissemination of the kilogram via Si spheres“ am 22. Juni 2016 im Seminarzentrum der PTB statt.

Die Ausschreibung für den Helmholtz-Preis 2018 in den beiden Kategorien „Grundlagen“ und „Anwendungen“ wurde gerade veröffentlicht und läuft bis zum 18. Dezember 2017. Der Preis besteht in jeder Kategorie aus einer Urkunde und einem Preisgeld von 20.000 €. Die Preisverleihung wird am 17. Mai 2018 im Rahmen des 670. WE-Heraeus-Seminars "Fundamental Constants: Basic Physics and Units" im Physikzentrum in Bad Honnef stattfinden. 

Der Helmholtz-Fonds e.V. fördert die Gleichstellung von Frauen und Männern und ist daher insbesondere an Bewerbungen von Frauen interessiert.

Prof. Dr. Joachim Ullrich
Vorsitzer des Helmholtz-Fonds e. V.