DER HELMHOLTZ-PREIS

Grußwort des Vorsitzers

Der Helmholtz-Preis setzt Maßstäbe im Reich der Metrologie und ist schon deshalb das Flaggschiff des Helmholtz-Fonds e. V. Erstmals wurde er 1973 anlässlich des 60jährigen Bestehens des Fonds vergeben. Die Liste der Preisträger zeigt, dass die Jury seither ausnahmslos eine ausgezeichnete Wahl getroffen hat. Alle Preisträger haben mit ihren Arbeiten die Kunst des Messens nachhaltig vorangebracht und viele zählen heute zu den renommiertesten Forschern in der Metrologie. Stefan Hell etwa wurde 2001 mit dem Helmholtz-Preis ausgezeichnet, lange bevor seine Arbeit „Durchbruch der Auflösungsgrenze in der Fluoreszenzmikroskopie“ 2014 mit dem Nobelpreis gewürdigt wurde.

Der Helmholtz-Preis für hervorragende wissenschaftliche und technologische Forschung auf dem Gebiet „Präzisionsmessung in Physik, Chemie und Medizin“ wird seit 2016 wieder in zwei Kategorien verliehen: „Grundlagen“ und „Anwendungen“. Die letzte Preisverleihung fand im feierlichen Rahmen des WE Heraeus Seminars „Fundamental Constants: Basic Physics and Units“ im Physikzentrum Bad Honnef statt.

Die Ausschreibung für den Helmholtz-Preis 2020 in den beiden Kategorien „Grundlagen“ und „Anwendungen“ wurde gerade veröffentlicht und läuft bis zum 16. Dezember 2019. Der Preis besteht in jeder Kategorie aus einer Urkunde und einem Preisgeld von 20.000 €. Die Preisverleihung wird vom 11. - 14. Mai 2020 im Rahmen des WE Heraeus Seminars "Hybrid Solid State Quantum Circuits, Sensors, and Metrology" im Physikzentrum in Bad Honnef stattfinden. 

Der Helmholtz-Fonds e.V. fördert die Gleichstellung von Frauen und Männern und ist daher insbesondere an Bewerbungen von Frauen interessiert.

Prof. Dr. Joachim Ullrich
Vorsitzer des Helmholtz-Fonds e. V.